Die Zukunft ist digital

Was als Spin-off der ETH Zürich im Jahre 2013 begonnen hat, gilt heute als die grösste und am schnellsten wachsende Bauprodukte-Plattform der Schweiz. Das Ziel, welches die buildup AG seit Beginn verfolgt, ist, jedes auf dem Markt verfügbare Bauprodukt auf einer zentralen Plattform digitalisiert, strukturiert und vernetzt bereitzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt die buildup AG Produkthersteller bei der Digitalisierung ihres gesamten Produktportfolios.



Auf dieser digitalen Bauproduktplattform finden Architekten, Planer, Bauherren, Unternehmer und andere am Bau Beteiligte, branchenunabhängig, die notwendigen Bauteilinformationen und können diese über eine Schnittstelle direkt in die täglichen Arbeitswerkzeuge und somit in konkrete Bauprojekte übernehmen. Bisher können über 600’000 strukturierte Produktinformationen in über 1’600 Kategorien durchsucht und gefiltert werden.

Alles, was digitalisierbar ist, wird digitalisiert

Die Digitalisierung betrifft nahezu jedes Unternehmen, auch die Baubranche. Alles, was digitalisierbar ist, wird digitalisiert. Die Bauplanung setzt inzwischen darauf, vor der Bauausführung einen digitalen Zwilling zu erzeugen. Dazu braucht es bessere Informationen, die gut strukturiert und frei verfügbar sowie in die etablierten Prozesse der Beteiligten eingebunden sind.

Das detaillierte Wissen über die Produkte liegt bei den Herstellern selbst. Damit BIM integral und durchgängig funktioniert, muss es möglich sein, dieses Wissen phasengerecht und abstrahiert in die Planung einzubringen. Wenn BIM der Informationsstandard ist, dann müssen auch die Bauprodukte «BIM-ready» sein! BIM wird somit vom Informations- zum Baustandard und einem Bauprodukt-Standard. So werden die Herstellerdaten digitalisiert und in die massgeschneiderte Standardstruktur gemappt.

Das bedeutet: Produkte stehen zukünftig als standardisierte Produkt-BIM-Daten zur Verfügung. Diese Daten werden damit zum neuen Baumaterial, das der späteren Realität des auszuführenden Baus mehr entspricht, als es in der Planung bisher möglich war. Ein weiterer Vorteil: Sind die Daten erst mal erstellt, lassen sie sich mehrfach einsetzen – in den unterschiedlichen Prozessen, von mehreren Beteiligten, an verschiedenen Orten, über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks hinweg. Dadurch steigt die Planungssicherheit. Der Prozess ändert sich hierbei allerdings grundlegend. Bisher war die Bauindustrie eher «offline» am Planungsprozess beteiligt. Mit diesem Schritt wird sie nun «online» in die Strukturen und Prozessabläufe eingebunden. Dies betrifft im Bauwesen insbesondere die Planung, Ausschreibung und das Facility Management. Bessere Daten führen zu besseren Entscheidungen und somit zu besseren Bauten.

Hier kommt buildup ins Spiel

Die schon heute hohe und in Zukunft noch steigende Nachfrage nach qualitativ guten BIM-Objekten verlangt nach einem einheitlichen, transparenten und gleichzeitig standardisierten Prozess. Die Innovation führt dazu, dass in Bezug auf die Erstellungsprozesse und Informationsaufbereitung laufend und in kurzer Zeit zunehmend eine Vielzahl von Herstellern ihre Produktinformationen über reale BIM-Objekte, ihre Lösungen, Produkte und Systeme, in einer digitalen Bauproduktbibliothek anbieten werden.

Beim Transfer der realen Produkte hin zu digitalen Bauproduktdaten kommt buildup ins Spiel! Unser Ziel ist es, in der digitalen Transformation entlang der Bau-Wertschöpfungskette als Bindeglied für alle Beteiligten zu wirken. Wir stellen die Produktdaten der Hersteller über den ganzen Wertschöpfungsprozess dort zur Verfügung, wo sie relevant sind.

Digitalisierung bedeutet – wie erwähnt – Vernetzung von Prozessen und Informationen. Die grösste Herausforderung dabei stellt die Verbindung der Akteure in der Wertschöpfungskette dar: die Durchgängigkeit der Informationen vom Besteller über den Architekten zum Planer bis in die Bauindustrie, die Bauausführung sowie in die Nutzung und den Betrieb. Um die Durchgängigkeit der Informationen zu gewährleisten, ist die buildup- Plattform mit verschiedenen Anwendungen über den gesamten Bauprozess verknüpft. Bauteile können damit im Kontext eines virtuellen Modells evaluiert werden, und die Suche nach geeigneten Bauteilen und -produkten wird vereinfacht.


Digitale Bauproduktdaten – das neue Baumaterial

Digitale Produktdaten stehen als standardisierte und strukturierte Daten zur Verfügung und bilden die Grundlage für Planungs- und Entscheidungsprozesse, vom Beginn der Planung bis hin zum Betrieb und zum Rückbau der Bauwerke. Die Produkteigenschaften definieren die Effektivität und Effizienz von Bauteilen und Systemen, deshalb werden die Hersteller mit ihren Produktdaten zu immer wichtigeren Akteuren in allen Bauphasen.

Der Austausch von Artikeldaten hat sich über die letzten Jahre für die gesamte Branche mehr und mehr zum Erfolgsfaktor, aber leider auch zu einem relevanten Aufwandstreiber entwickelt. buildup begleitet Hersteller in ihrem Digitalisierungsprozess, egal in welcher Stufe sich der Hersteller befindet und erarbeitet digitale Daten in hoher Qualität.

Als Innovationstreiber in der Digitalisierung ist buildup der Überzeugung, dass professionell gepflegte Artikelstammdaten der Dreh- und Angelpunkt eines gemeinsamen Erfolges sind. Wenn die Daten nicht in einer standardisierten und strukturierten Form zur Verfügung stehen und dadurch schnell und effizient verarbeitet werden können, leidet der ganze Bauprozess.


buildup beschäftigt sich mit Standards, Datenaustauschformaten und Klassifikationsansätzen und vertritt die Interessen aller Wertschöpfungsstufen, beginnend mit der Industrie, über den Handel, die Planer und die Endverbraucher.


buildup fokussiert sich auf Standards im Datenmanagement und -austausch von Bauprodukten, stellt sie digital aufbereitet zur Verfügung und ermöglicht dadurch deutliche Prozess- und Kostenoptimierungen.


Ab 2021 ist BIM als Planungsmethode für Bundes- und bundesnahe Betriebe im Hochbau verbindlich, Infrastrukturbauten folgen im Jahr 2025.

Die heutigen Prozesse werden digitalisiert und vor der definitiven Umsetzung 2021 mit Referenzprojekten und -partnern geprüft. buildup darf Teil davon sein und berät verschiedene Institutionen im Bereich Digitalisierung und BIM sowie bei der Initialisierung und Automatisierung für Material- und Bauproduktdaten. Ziel dieser Projekte ist es, ein vollständiges Liegenschaften-Informationsmodell zu erhalten.

Jederzeit soll eruiert werden können, welches Bauteil wo eingebaut wurde, um welches Produkt es sich handelt und wer der Hersteller ist. Dazu müssen die Produktdaten digital, aktuell und vollständig zur Verfügung stehen.